Sondengeherseminare starten wieder im April 2014

Lernen Sie mit detectorlabs und fff ein faszinierendes Hobby kennen! Anmeldung unter: 0157-72717645



Kontakt unter: 08821-7303143 oder juergenproske@gmx.de
BuiltWithNOF

Das aktuelle Projekt:

Der Prag Transport: Mehr hier

                                           Silberwerte und Öllampe aus Hort1                          Bajonette und Gasmasken aus dem Umfeld

                                        

                                                            

Sondengehen: Das Abenteuer vor der Haustüre

Ein herrlicher Spätherbst und ein interessanter Bericht in der Doku Serie “Welt der Wunder”.

Ein Kamerateam von RTL 2 begleitete uns und berichtet über unsere Suche nach den verschollenen Werten des Reichsbankgoldes .

Abenteuer vor der Haustüre, gibt es das noch? Aber ja, wir leben in Zentraleuropa in einem der geschichtsträchtigsten Gebiete der Welt. Kelten, Römer, Germanen, später Italiener, Österreicher, Schweden, Franzosen bis hin zu den Amerikanern am Ende des zweiten Weltkrieges haben neben der einheimischen Bevölkerung ihre Spuren hinterlassen. Handelsstrassen und Reisewege durchquerten unsere Gefilde. Armeen und wandernde Völker zogen durch. Zwar üben Orte wie die Pyramiden oder Machu Piccu, die chinesische Mauer oder der Tadsch Mahal exotische Anziehungskraft aus. Doch hier vor der Haustüre umgibt uns unsere ureigene Geschichte. Eine Geschichte die uns und unsere Umgebung geformt hat. Wieviel interessanter und aufregender ist es doch diese Geschichte zu erforschen und sich auf die Spuren des eigenen Seins zu begeben. : Lassen Sie sich ein auf:

Abenteuer vor der Haustüre

Und seit Urzeiten verlieren Menschen ihre Sachen, verstecken Gegenstände und ganze Schätze verschwinden im Nebel der Historie. Geschichte und Wissen geht verloren, natürliche Veränderungen bedecken Kulturgüter. Sei es die “Atocha” oder die “Great America” in den Tiefen der Ozeane, sei es der Schatz der Nibelungen oder die Sonnenscheibe von Nebra, sei es das Reichsbankgold oder eine Pilgerplakette. In den stillen Tiefen des Wassers und der Erde ruhen diese Werte und deren Historie bis zu ihrer Rückkehr an das Licht. Wie das Devisendepot am Walchensee und dessen Geschichte. Und ist nicht die Geschichte hinter den Funden der wahre Schatz der Suche, taucht als lebendige Historie aus dem Dunkel der Vergangenheit auf und wird greifbar?

Die Geschichten aus Büchern, Akten, Sagen und von Zeitzeugen werden dann zu erlebbarer Heimatgeschichte wie...

...65 Jahre nach Kriegsende entdeckt: Das Devisen- und Weindepot des Goldoberst...

Die Verbringer sorgten für sich vor: Neben den unglaublichen Werten an Gold, Devisen und Schmuck die den Walchensee am Ende des zweiten Weltkrieges erreichten sollte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Wertvollste Weine und Spirituosen wurden neben Büchsen mit Komissbrot und Leberpastete eingelagert.                                                                                 

Auf unserer Jagd nach dem Reichsbankgold finden wir dieses Versteck und gleich daneben: Ein Devisenversteck. Eines jener legendären Depots in denen auf Geheis des Kommandeurs der Gebirgsjägerschule Mittenwald, Oberst Pfeiffer, die Devisen der Reichsbank nochmals umgelagert wurden. Leider leer, nur noch Reste von Ausrüstung und Sicherungsvorkehrungen bedecken den Boden des einstigen Millionenhortes. Aber für uns ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Als Beweis dafür dass doch viel mehr Werte, als die Akten ausweisen in der Region versteckt wurden. Noch heute verbirgt der Boden rund um die schroffen Kalkgipfel des Estergebirges einiges an Werten aus der Zeit des Naziregimes. Diese zu finden haben wir uns auf die Fahnen geschrieben und wer weiss: Vielleicht enthält das nächste Protokoll oder das nächste Interview mit einem Zeitzeugen das wesentliche Puzzleteil dass uns weiter auf die Spur des Reichsbankschatzes bringen wird.....
Mehr Hintergrundinformation unter: Das Reichsbankgold
                      

... auch die Medienwelt interessiert sich zunehmend für unsere Suchen...

Reichsbankgold in der Heimatzeitung: Eine Zeitreise in das Jahr 1945, zum Lesen einfach die Scrollleiste rechts herunterziehen

 

 

 

Zeitzeugensuche: Artikel zum Thema Reichsbankgold im Kreisboten

 

 Das “Das Schatzsuchermagazin” Nr. 11  

berichtet exclusiv von unserer Suche mit Jürgen als “Covergirl”


          

               “PM History” berichtet im Dezemberheft über verlorene Schätze, arunter auch das “Nazi Gold” und unsere

 

...und wir finden aber nicht nur edle Weine und Medieninteresse, sondern auch vieles aus den Geschichten und der Geschichte unserer wunderschönen Heimat. Wie zum Beispiel...

... gemischte Fundspektren ...

Die Funde eines Suchtages. Dazu kommen noch tonnenweise alte Dosen, Abziehlaschen und sonstiger Müll. Alles in allem ein wunderbarer Tag in der freien Natur mit viel Bewegung und auf der Spur einer von uns ausgegrabenen Geschichte: - Herz was willst du mehr - ?

Die meist völlig wertlosen Relikte die wir auf unseren Suchen finden, lassen für uns die Geschichte des Werdenfelser Landes vor dem geistigen Auge wieder  auferstehen und stellen uns vor neue Rätsel: Sind die Musketenkugeln von einem verwegenen Wilderer oder von Napoleons buntuniformierten Grenadieren abgeschossen worden? Sind das Taschenmesser und die Reichspfennige etwa bei einem erotischem Abenteuer im Eifer des Gefechtes abhanden gekommen? Warum liegen die 7,62 Hülsen einzeln im Hang oder hinter Bäumen? Und wer hat die 2 cm Munition gesprengt oder verbrannt und warum?

Manchmal haben wir eben nach den Funden noch mehr Fragen als vorher.  Als willkommenen Nebeneffekt säubern wir die Umwelt von Schrott und Müll und sorgen dafür dass manches Kriegsrelikt keine Gefahr mehr für den erholungssuchenden Bergfreund darstellt, indem wir diese Funde bei der Polizei abgeben oder den Kampfmittelräumdienst benachrichtigen.
 

... Funde aus unseren Suchen ...

 ... Relikte ...

An einem tannenbewachsenen Hang ertönt das Sondensignal. Die Leitwertanzeige steht auf 31, vermutlich Eisen oder doch nicht? Die Recherche jedenfalls lässt darauf schließen. Eine Einheit der 17. Panzergrenadierdivision “Götz von Berlichingen” sollte eine Sperre gegen die anrückenden Amerikaner aufstellen. Der Gefechtsbericht spricht eine klare Sprache. Eine Kompanie, bewaffnet mit 60er Panzerfäusten, hat an der Engstelle den Sperrriegel aufgebaut, in Z Form am Rande eines Wäldchens, um den Rückzug sicherzustellen. Es wurden damals acht Sherman Panzer abgeschossen. Wir packen den Spaten aus ...
                  
                                                                        

... mehr unter “Der Rückzug”, .

 
... verlorene Werte ...

Das Wasser spült uns fast über die Klammkante. Am Sicherungsseil stemmt sich der Abseiler ein. Vorsichtig tauchen wir unter die Wasserwalze vor uns. Die Unterwassersonde fiept vernehmlich. Angeblich wurden in der Klamm zu Kriegsende 50 Kilogramm Münzgold versteckt, als Reserve für eine damals sehr unsichere Zukunft. Die Protokolle des Reichsbankhauptkassierers weisen keine Differenzen auf aber ein Beteiligter spricht von weiteren 25 Kisten aus der Reichsbankdependance Konstanz. Vorsichtig beginnen wir mit den Spitzhacken die Schwemmkiesschicht zu lockern. Das goldene Glänzen des geriffelten Randes einer Münze lässt den Atem stocken ....

                              

... mehr unter “Das Reichsbankgold”

 
... Bergwerke und Bauliches ...

Die Karte von 1736 weist ein Bergwerkssymbol auf. Die geologische Analyse ist erfolgversprechend, eine bitumenführende Schicht könnte abgebaut worden sein. Drei mögliche Mundlöcher haben wir mit den Ferngläsern erspäht und auch die geologische Beschaffenheit würde an der vermuteteten Stelle einen Abbau zulassen. Langsam arbeiten wir uns über den Steilhang zum ersten Eingang vor. Könnte der Schuttkegel der Abraum sein und sind die waagrechten Streifen am Fels etwa Schrämmspuren? ...  
 
                                  

... mehr unter “Bergwerkssuche”,

Ein aussergewöhnliches Buch über Geoabenteuer und Bergwerke hat jetzt Andy geschrieben in dem er seine reichen Erfahrungen allen Interessierten zugänglich macht:

Unterwegs in Werdenfels“ berichtet von spannenden Geoabenteuern, die der Lehrer und Geograph über 15 Jahre hinweg in Werdenfels zusammentrug. Der Autor nimmt den Leser von der gemütlichen Lektüre auf dem Sofa mit ins Gelände und regt zum selbständigen Erkunden an. Ausführliche Tourenbeschreibungen stehen dabei hilfreich zur Seite.

Zahlreiche beschriftete Photos, umfangreiche INFO-Kästen und ein ausführliches Glossar führen den Leser in die Fachterminologie ein und machen das Buch für Jedermann verständlich.

Getreu dem Leitspruch des Autors „Weil ich nur sehe, was ich weiß.“ werden dem interessierten Leser sprichwörtlich die Augen geöffnet um bislang Ungesehenes in Werdenfels ins Bewusstsein zu rücken.
Ladenpreis: 14,90€ (ISBN 9783842332294)

Direktvertrieb: 12 €
Direktkauf incl. Versand (innerhalb D): 13 €

Auf der Homepage von Andy gibt es das Buch zum Bestellen. Einfach auf das Cover klicken und Sie werden auf die Bestellseite weitergeleitet auf der Sie auch Informatives und Unterhaltsames um die im Buch behandelten Themen erfahren.
 

 


... Verbringerdepots ...

Ein Hinweis in einem alten Protokoll bringt einen der besten Rechercheure der Schatzsucherszene auf die Spur eines Devisendepots des Reichsbankgoldes. Gemeinsam entdecken wir die seit 66 Jahren unberührt liegenden Reste des Depots. Und als Sensation, einen der besten Moselweine seinerzeit, den Bernkastler Riesling der Verbringer von 1940!

                                                                                  

Unsere Suchen führen aber auch zu ungewöhnlichen Zeiten in unwegsame Gegenden. Beispielsweise lassen sich mit den Tiefensonden bei hohem Schnee besser die im Sommer unzugänglichen Latschengebiete des Hochgebirges durchsuchen...

                                                                                  

... mehr unter “Das Reichsbankgold”.

 
... und finden manchmal den Kern eines Mythos..

Ein Magnetangelausflug am Kochelsee brachte zwar nicht die gewünschten Suchergebnisse aber eine interessante Geschichte durch einen Zeitzeugen über ein dort absichtlich versenktes Boot in den Kriegsjahren, sogar mit dem Hinweis auf einen darin versteckten Schatz. Was die Recherche ergab war ...

                                          

... mehr unter “Aktuelle Suchprojekte”.


... oder graben ein weiteres Rätsel aus!

Im April 2010 finden wir eine historische Strasse nach Wamberg: Die uralte Karrgeleisestrasse gibt Rätsel auf.

Hier finden Sie auch eine Mustermeldung über den Fund eines Bodendenkmales an die Denkmalschutzbehörden.

... mehr unter “Highway to Wamberg” .

 

Vom Anfänger bis zum Profi: Die Infoseiten für den Sondengeher

Viele Tipps und Tricks für das Sondengehen, Funde von uns, Angebote und Technik finden Sie in der Rubrik “Ausrüstung” Ebenso haben wir eine nicht rechtlich geprüfte Darstellung der rechtlichen Situation von Sondengehern in Bayern eingestellt.

Für diejenigen die sich näher mit dem Sondengehen befassen wollen empfehlen wir die von Tom zusammengestellte Auswahl an Büchern auf der Seite von Amazon: http://astore.amazon.de/wwwallradtede-21

 
Das Special von Fragen-Forschen-Finden: Der Suchparcour für Sondengeher:

Wie gut beherrschen Sie ihre Sonde? Und wie leistungsfähig ist Ihre Sonde? Finden Sie es heraus auf unseren Suchparcours in Garmisch-Partenkirchen.Die zwei Parcours erlauben es die Leistungsfähigkeit der gängigen Detektoren zu testen. Finden Sie in Parcour 1 Material und Form verschiedener üblicher Fundstücke heraus. Von der Bierdose über Münzen bis zu verschiedenen Militarias warten  40 unterschiedliche metallische Objekte auf ihre Bestimmung. Diese varieren in der Größe von ein paar Quadrat- zentimeter bis einen halben Quadratmeter. Im Parcour 2, dem Tiefenparcour testen Sie die Leistungs- fähigkeit ihres Gerätes, mit den in unterschiedlichen Tiefen vergrabenen Münzen.
Als Spezialität bieten wir Gold- Silber- und Schmuckcaches an. Diese legen wir auf Wunsch in vorbereiteten Verstecken im Parcour mit an. Das übt das Erkennen von Edelmetallen bei der Suche mit dem Detektor.

Lernen Sie auf den Suchparcours ihr Gerät intensiv kennen anhand der verschiedenen vergrabenen Objekte. Ideal auch für den kontrollierten Test von Leitwertanzeigen und den Gegencheck von Herstellerangaben. Oder schnuppern Sie einfach mal in ein faszinierendes Hobby hinein.

Der gesamte Parcour ist ca. 600 Quadratmeter groß und in 3-4 Stunden (ohne Edelmetallsuche) durchzuarbeiten. Von aussen ist die Lage und die Beschaffenheit der Fundstücke nicht erkennbar, sodass Sie vollständig auf die Interpretation der Daten ihres Detektors angewiesen sind und durch die Fundanalyse das Suchgerät noch besser beherrschen.

...mehr unter: “Seminare”   Kontakt unter: juergenproske@gmx.de
 

Sie suchen etwas?

Aber nicht nur Werte und deren Geschichte locken, manch ein Wertgegenstand wird gerne wiedergefunden. Ob es sich um den verlorengegangenen Hausschlüssel, den bei der Gartenarbeit verschwundenen Ehering oder die beim Picknicken im hohen Gras abgelegte teure Gleitsichtbrille handelt, auch hier schwingen wir gerne die Sonde. Aber auch die Geschichte vom Opa über die vergrabenen Silberlöffel wird verfolgt oder die alte Geldkassette gesucht und vielleicht....

                

Mit unserer umfangreichen Suchtechnik haben wir schon einige verlorene Gegenstände wiedergefunden und dem Besitzer den Haussegen wieder gerade gerückt.

... mehr unter “Auftragssuche      

Kontakt unter: fff@fragen-forschen-finden.de Unser Portfolio, eine Powerpointpräsentation, finden Sie als Download auf rapidshare unter: http://rapidshare.com/files/337694455/Portfolio.pptx

 

 

Ein nützliches Instrument für die Suche in Gebäuden ist die Wärmebildkamera. Wir verfügen über eine Fluke TI 20 mit Laservisierung. Damit lassen sich minimale Temperaturunterschiede z.B. auf Wänden nachweisen, welche auf versteckte Objekte oder direkt auf Verstecke hinweisen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie wollen selbst Sondengehen?

Sie wollen die Welt der Sondengeher kennenlernen oder einem lieben Menschen zwei tolle Tage schenken?

Wir bieten dazu verschiedene Möglichkeiten an. Sie können uns auf einigen Touren begleiten, wobei Sonde und Ausrüstung auch gemietet werden können. Für den umfangreichen Einstieg in das Thema wurde das zwei Tage Wochenend Sondengeher -seminar entwickelt. Einen Tag Theorie und einen Tag Praxis und schon sind Sie fit für die Schatzsuche in Ihrer Umgebung.

Und das Seminar kann auch verschenkt werden. Wir versenden gerne unseren Gutschein an den Beschenkten und vereinbaren einen Seminartermin.

... mehr Infos und weitere Angebote unter                              “Sondengeherseminar”

Seminartermine für 2012 finden Sie hier.
Kontakt unter: fff@fragen-forschen-finden.de

 

Sie haben oder planen ein eigenes Projekt?

Sie haben eine interessante Geschichte oder Information? Und Sie finden Sie könnten jemand gebrauchen der Ihnen mit Erfahrung und Technik zur Seite steht? Kontaktieren Sie uns, vielleicht entsteht daraus eine wertvolle Zusammenarbeit. Benötigen wir mehrere Tage vor Ort für ein Projekt so kommen wir auch gerne zu Ihnen mit unserem Suchmobil. Das Bürstner Wohnmobil ist das Basisfahrzeug für Suche vor Ort und macht uns unabhängig von Beherbergungsbetrieben. Es ist als Arbeitsfahrzeug ausgerüstet für Suchaufträge.

Ein interessantes Projekt ergab sich im Dezember 2012 durch einen Zeitzeugen:

Der vergessene Bunker:

An seinen Kinderspielplatz erinnerte sich ein Zeitzeuge als er uns in der RTL II Dokumentation “Welt der Wunder” sah und nahm Kontakt auf. Er beschrieb wie er als Kind in einem Bunker in der Nähe von Murnau spielte und dort noch Gasmasken und Ausrüstung der Wehrmacht gesehen hatte.

Grund genug für uns dieser Spur nachzugehen.

Mit Hilfe des guten Erinnerungs- vermögen des Zeitzeugen war der Bunker im Wald bald gefunden. Ein fast zwei Meter dicker Betonmantel umgab den Bunker, aber kein Eingang war auffindbar. Nur das kleine Grabeloch eines Waldtieres war sichtbar. Das Endoskop jedoch zeigte in dem Grabeloch einen kurzen Gang  der nach zwei Meter abknickte. Also den Spaten ausgepackt und das Loch vorsichtig erweitert. Endlich war es gross genug für einen Einstieg. Mit Schlaz, Grubenlampe und einer grossen Portion Vorsicht wagten wir uns kriechend in den ca. 70 x 70 cm grossen Gang. Hinter der Biegung befand sich eine kleine Eisentür durch die wir in den Bunker steigen konnten. Perfekt erhalten, wenig Dreck und Müll und immer noch standfest ausgebaut. Nur der Raum vor der Eingangstüre war verbrochen und zugeschüttet. Deshalb war auch der Eingang von aussen nicht mehr sichtbar.

Leider gab es keine Reste der Ausrüstung mehr, die Funde aus dem Bunker datieren wohl in die späten 80er Jahre. Damals war der Bunker wohl noch zugänglich. Es erstaunt immer wieder wie schnell solche Bauten in Vergessenheit geraten. Ein Anwohner, der uns ansprach, war bass erstaunt dass sich ein solcher Hohlraum in der Nähe seines Grundstückes befindet.

 

Und last not least: Das aktuelle Projekt zum Mitmachen!


 Die Relikte im Gletscher:

Der Hinweis eines Bergwachtlers brachte uns auf ein interessantes Projekt. Die letzten Gletscher Deutschlands tauen seit einigen Jahren stark ab und verschiedene Relikte erblicken nach Jahren im Gletschereis das Licht der Welt. Das hörte sich sehr interessant an, und so brachen wir an den letzten schneefreien Oktobertagen auf zu den letzten Gletschern Deutschlands.

Durch die Höllentalklamm und den Höllentalklettersteig und über das auf dem rechten Bild sichtbaren “Brettl” erreichen wir nach einem sechsstündigen Anstieg durch die Höllentalklamm, in 2400 Meter Höhe, die ersten Ausläufer des Höllentalferners. Als einer der Reste des einstmals mächtigen Loisachgletschers, der das gesamte Oberland bedeckte, schrumpfen Schneeferner und Höllentalferner seit 1981 jährlich und geben dabei interessante Überbleibsel aus der Vergangenheit frei.

Aus dem tauenden Eis taucht jetzt zwar kein Ötzi, aber eine Vielzahl von Relikten auf. Wir finden neben viel Müll auch Ferngläser, Wanderstöcke, Souvenirs, alte, sogar noch aufgeschossene Kletterseile, militärische Ausrüstungsteile und als Highlight eine Agfa Balgen Kamera von 1931 mit noch eingelegtem Film. „Die ist wohl einem Gipfelstürmer entglitten“ meint Jürgen. Erstaunt hat uns der gute Erhaltungszustand von organischen Teilen wie alten Bergschuhen, Lederfutteralen und sogar einem Hut. Der Frost im Eis verhindert wohl die Zerstörung durch Bakterien und die Gegenstände werden sehr gut konserviert. Die grösste Überraschung waren  Trachtenhosenträger aus Leder in tragbarem Zustand. “Wie die wohl in den Gletscher gekommen sind“ wundert sich Andy.

Ein halbes Jahr später erhalten wir eine Mail der Universität Zürich. In der Schweiz wird unsere Gletschersuche interessiert beobachtet, denn die Universität beschäftigt sich mit dem Abschmelzen der Gletscher und den austauenden Relikten. Schnell ist eine Basis für die weitere Zusammenarbeit gefunden. Ende September 2012 wird es eine gemeinsame Suchexpedition zum Höllental- gletscher geben und eine Auswertung der Funde. Für dieses Suchcamp suchen wir noch glazial Interessierte, die eine Woche am Berg in Zelten verbringen möchten. Die Bayerische Zugspitzbahn unterstützt diese Aktion und ein Fernsehsender hat schon Interesse für die Übertragung angemeldet. Wer sich dafür interessiert bitte Kontakt mit uns unter der Mailadresse aufnehmen.

Ein interessiertes Echo fand unsere Suche auch in der Heimatzeitung, dem Münchner Merkur:

Zum Lesen des gesamten Artikels einfach die Scrolleiste rechts herunterziehen.

 

Kontakt unter: fff@fragen-forschen-finden.de

Einige Projekte auf dieser Seite werden von uns noch weiter bearbeitet.

Deshalb bitten wir um ihr Verständnis, dass wir generell auf die Nennung von Orten oder auf Ortsbeschreibungen verzichten.

Einige der hier vorgestellten Projekte unterliegen gesetzlichen Vorgaben. Wir weisen darauf hin dass jeder Interessierte sich über die betreffenden Rechtsvorschriften kundig machen muss und diese zu beachten hat. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendwelcher Art die aus der Verwendung der hier bereitgestellten Informationen entstehen.