Das aktuelle Suchwetter für Garmisch-Partenkirchen


     Geschichte und Geschichten aus Werdenfels: Unsere Vortragsreihe gemeinsam mit der Partenkirchner Bücherei:                       Thema am 07.03.2012 in der Ludwigstrasse 29 ab 19.30 Uhr:

Multimediavortrag: Geotrekking im Zugspitzland von Andreas Kaiser



Kontakt unter: fff@fragen-forschen-finden.de
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Unser Portfolio, eine Powerpointpräsentation über uns und unsere Arbeit finden Sie als Download auf rapidshare unter: http://rapidshare.com/files/337694455/Portfolio.pptx

Die folgenden Texte und Photos stellen wir interessierten Medien zur Verfügung. Sämtliche Photos der Homepage stellen wir gerne auch in höheren Auflösungen zur Verfügung.

Pressetext 1:

Das Devisendepot des Reichsbankgoldes am Walchensee

Schatzsuchergruppe entdeckt weitere Geheimnisse um den Reichsbankschatz

Nach 63 Jahren von Suchergruppe entdeckt: Das Devisendepot des Reichsbankgoldes


2007 wurde einer der besten Rechercheure in der Schatzsucherszene in einem wenig bekannten Vernehmungsprotokoll des amerikanischen Geheimdienstes CIC fündig. Ein konkreter Ortshinweis auf ein Devisenversteck ließ seine Alarmglocken klingeln. Auch fanden sich in anderen Quellen Hinweise auf die Verbringung von hochwertigen Weinen, Sekt und Spirituosen.

Ein Rückblick auf das Kriegsende 1945 kurz nach der Hauptverbringung des Reichsbankgoldes:
Ende April entnahm der Assistent von Reichswirtschaftsminister Funk, Dr. Schwedler, aus dem Devisendepot am Steinriegel 87.000 Dollar und 10.000 Pfund, wohl als Fluchtgeld.

Oberst Pfeiffer, der Leiter der Gebirgsjägerschule Mittenwald und beauftragt mit der sicheren Verwahrung des angelieferten Schatzes war wenig begeistert darüber, dass Außenstehende über die Verstecke informiert waren. Er ordnete die Umlagerung der Devisen an. Damals war der Besitz von Devisen wertvoller als Gold, denn dieses hätte man ja erst in Devisen umtauschen müssen.

Auf Klausenkopf, Altlachberg und Simetsberg wurden in aller Eile Verstecke geschaffen in denen die Millionenwerte untergebracht waren. Die Verstecke wurden regendicht mit Dachpappe bedeckt und mit Sprengfallen gesichert. Vorräte, Munition und Waffen wurden in weiteren Depots versteckt. In den nahegelegenen Hütten quartierten sich die Verbringer ein.

Als die Amerikaner im Juli 1945 die Goldbarren auf dem Steinriegel entdeckten ging auch die Suche nach den Devisen los. Ziemlich schnell wurden die Devisenverstecke gefunden und geleert. Pfeiffer hatte zwischenzeitlich zwar bereits in mehreren Nacht und Nebel Aktionen einen Teil der Millionenwerte in die Gsteigstrasse 38 nach Garmisch zu den Gebrüdern von Blücher gebracht, jedoch scheint ein Teil des Geldes weder Garmisch noch die Amerikaner erreicht zu haben.

Die Geschichte ließ Andy Kaiser und Jürgen Proske aus Garmisch-Partenkirchen und ihre Schatzsuchertruppe nicht los. Seit einigen Jahren forschen Sie nach Spuren des Schatzes der Reichsbank am Walchensee und sind vielen Hinweisen auf Verbringungen und Verstecke nachgegangen. “Ein Hinweis lautete:100 bis 300 Meter im Umkreis einer Hütte. Aber am vermuteten Platz fand sich nichts, weder Ausrüstung noch sonst etwas was auf eine militärische Nutzung hingedeutet hätte. Auch eine nahe liegende Höhle wurde intensiv untersucht, aber nichts entdeckt”, so Kaiser. Der beginnende Winter verhinderte weitere Prospektionen.

Im Frühjahr kam ein wesentlicher Hinweis durch weitere Recherche des Leipziger Profis zutage. Eine alte Karte aus dem Jahr 1936 wies auf eine verfallene Hütte in der Nähe des bisherigen Suchgebietes hin, weit weg von allen Wegen und Pfaden. Eine Vorsondierung ergab sofort ein interessantes Fundspektrum. Ausrüstungsschrott allenthalben, und ganz auf unserer Suchlinie: Kistenbänder von Wehrmachtskisten.
 
Der Blick über den nebenliegenden Grat ergab einwandfrei ein anthropogenes Grabeloch. “Wir waren auf das äußerste gespannt als eine kurze Testgrabung viele Verpflegungsdosen und einige leere Weinflaschen freilegte. Die Recherche aufgrund der Etikettenreste ergab einwandfrei den auch von Henriette von Schirach in Ihrem Buch “Preis der Herrlichkeit” erwähnten 1940er Bernkastler Riesling” erklärt Proske.

Nur 10 Meter entfernt wurden die Sucher kurz darauf erneut fündig. Das Devisenloch der Verbringer, noch mit Dachpappe umrandet, und mit einigen zerstörten Ausrüstungsteilen gefüllt.
 
Daraufhin ergaben sich arbeitsreiche zwei Wochen. Tagsüber Ausgrabungen, abends Recherchen über die Funde. Neben 52 Weinflaschen von 1940 fand die Truppe die Reste von Sektflaschen, 150 ml Spirituosenflaschen und umfangreich Verpflegungsdosen der Wehrmacht. Was überraschte war dass nach fast 70 Jahren im Erdboden noch einigermaßen erhaltene Etiketten auf den Flaschen fanden. Zwar haben nur einige wenige diese Zeit überlebt aber immerhin.

Damit wurde eines der umgelagerten Devisendepots entdeckt. Unberührt seit über 70 Jahren, aber leider wie bisher alle Depots des Reichsbankgoldes, leer.

Aber noch geben die Schatzsucher nicht auf. Einer der Verbringer spricht von mehreren Verbringungsdepots an dieser Stelle. Auch der genannte Oberst Pfeiffer scheint wohl auf Nummer sicher gegangen zu sein und einiges nochmals umgelagert zu haben.

“Weitere Ergebnisse brachte nun die Weinflaschenrecherche” führt Kaiser aus. “Aus den zerfressenen Etikettenresten verschiedener Flaschen und deren Bruchstücken erstellten wir eine einigermaßen lesbare Version des Bauchetiketts. Schwierigkeiten bereitete das Bruchstück welches wir mit Frank... oder Krank... Spätlese entzifferten. Unmöglich etwa eine Franken Spätlese von der Mosel, oder eine Spezialabfüllung für Kranke, eventuell Kriegsversehrte? Nach intensiver Recherche wurde die richtige Spur zum Weingut gefunden in dem der Wein abgefüllt wurde. Dort wurden unsere Hoffnungen bestätigt:
Der gefundene Wein ist DAS BESTE WAS DIE MOSEL ZU BIETEN HAT!!! Ein absoluter Spitzentropfen seinerzeit und auch heute noch bei Kennern als höchstwertiger Luxusartikel gefragt!
Der Wein stammt vom Weingut Peter Nicolay. Es handelt sich um einen Ürziger Kranklei "Kranklei" ist die Ausdeutschung von "grand lieu" - was "beste Lage" bedeutet.

Unter www.fragen-forschen-finden.de/html/home. html präsentiert die Gruppe weitere Details ihrer Arbeit im Oberland und bittet Zeitzeugen um Kontaktaufnahme unter 08821-7303143.

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Weitere Infos bei:

Jürgen Proske
Pitzaustr. 4
82467 Garmisch-Partenkirchen
juergenproske@gmx.de
Tel. +49 (08821) 730 31 43
Fax +49 (08821) 730 31 43
 

Pressetext 2:

Das Reichsbankgold am Walchensee, Zeitzeugen gesucht

Der Schatz der Reichsbank, wer weiss mehr darüber?

Garmisch-Partenkirchen Den beiden Heimatforschern Andreas Kaiser (Lehrer) und Jürgen Proske (selbständig) gelang mit ihrem Team im Herbst vergangenen Jahres ein historischer Fund. Dieser erscheint der Forschergruppe, die um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung bittet, jedoch nur als Spitze des Eisberges. Ein Rückblick: Walchensee, Ende April 1945. Der Zweite Weltkrieg geht zu Ende, das Dritte Reich liegt in Schutt und Asche. Menschen aus allen Himmelsrichtungen suchen fliehend vor den anrückenden Siegern die vermeintliche Sicherheit der Alpenfestung. Doch nicht nur Menschen erhoffen sich den von den Nazi-Demagogen propagandierten Schutz der Berge, auch Sachwerte aller Art sollen hier in Verstecken dem Zugriff der Alliierten entzogen werden. Das so genannte Reichsbankgold aus Berlin, das in den Wäldern bei Einsiedel verbracht wurde, ist das bekannteste Beispiel dafür.
„Neben den offiziellen Werten der Reichsbank, die großteils von den Amerikanern gefunden und beschlagnahmt wurden“, so Proske, „fanden auch private Wertgegenstände von Nazi-Bonzen den Weg ins Oberland, wo sie versteckt wurden. Diesen inoffiziellen Schätzen sind wir auf der Spur.“ Intensive Recherche bestehend aus Zeitzeugeninterviews, Archiv- und Geländearbeit brachte den Forschern im vergangenen Herbst einen bemerkenswerten Erfolg. Sie konnten ermitteln, dass auf LKWs, die auch die 9 Tonnen Gold aus Berlin an den Walchensee brachten, Moselweine höchster Qualität zur Verbergung mitgeführt wurden. Groß war die Spannung, als im Gelände an zuvor ermittelter Stelle alte Weinflaschen geborgen werden konnten. Auf einigen fanden sich Etikettenreste. Die aufgedruckte und noch gut lesbare Jahreszahl 1940, sowie einige Wortfragmente ließen die Herkunft der Weine erahnen: die Weinberge an der Mosel. Mittels Computertechnik gelang es aus Resten, ein beinahe vollständiges Etikett zu rekonstruieren. Die Kontaktaufnahme zu Weinfachleuten ergab einen eindeutigen Hinweis: Weingut Peter Nicolay aus Ürzig an der Mosel. Die Recherche bestätigte, dass es sich bei dem gefundenen Wein um „das Beste handelt, was die Mosel zu bieten hat“, so Dr. agr. Peter Pauly, dem heutigen Weingutbesitzer. Ein kostbarer Wein, den zu verstecken es lohnte.
Die gefundenen Flaschen haben keinerlei materiellen Wert, der Frost zerstörte sie. „Trotzdem ist die Sache interessant“, erklärt Kaiser, „das Flaschenversteck befand sich nahe eines alten Gebirgsjägerdepots, wohin auch weitere Werte verbracht wurden. Diese Werte wurden, gleichsam der Weinflaschen, niemals offiziell dokumentiert. Die Weinflaschen sind seit 1945 das erste gefundene Indiz dafür, dass deutlich mehr versteckt wurde, als in den offiziellen Protokollen der Reichsbankbeamten aufgeführt wurde. Leicas, Schmuck, Devisen, Edelmetall, Dokumente und andere Werte warten möglicherweise noch heute auf ihre Finder“. Davon ist das Team überzeugt das sich vor allem an die ältere Generation mit der Bitte um sachbezogene Hinweise wendet. „In Erzählungen und Tagebüchern der Väter und Großväter verbergen sich oftmals wertvolle Zusammenhänge und Informationen über die damaligen Vorgänge“ erläutert Kaiser. „Diesen folgen wir dann gemeinsam mit den Hinweisgebern“.
Unter www.fragen-forschen-finden.de/html/home. html präsentiert die Gruppe weitere Details ihrer Arbeit im Oberland und bittet Zeitzeugen um Kontaktaufnahme unter 08821-7303143.

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Jürgen Proske
Pitzaustr. 4
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Fotostrecke:

Das Versteck der Weinflaschen

Ein Brustetikett von 1940 wies auf die richtige Spur

Uerziger Spätlese Krankley, das Beste was die Mosel seinerzeit zu bieten hatte

Teile des Fundspektrums

Andreas Kaiser und Jürgen Proske bergen vorsichtig die Funde

Auch ungewöhnliche Verstecke werden betaucht und durchsucht