Das aktuelle Suchwetter für Garmisch-Partenkirchen


     Geschichte und Geschichten aus Werdenfels: Unsere Vortragsreihe gemeinsam mit der Partenkirchner Bücherei:                       Thema am 07.03.2012 in der Ludwigstrasse 29 ab 19.30 Uhr:

Multimediavortrag: Geotrekking im Zugspitzland von Andreas Kaiser



Kontakt unter: fff@fragen-forschen-finden.de
BuiltWithNOF

Die Projekte 2012

Momentan bearbeiten wir neun Projekte mit unterschiedlichen Projektpartnern. Dazu gehören z.B:

      - eine Tiger II Panzersuche in einer Kiesgrube,

      - Kunstverlagerungen nach Süddeutschland,

      - Freilegen eines verschütteten Bunkers,

      - Suche nach dem Familiensilber des Grafen G.,

      - Vorplanungen für die Prospektion der Römerstrasse “Via Raetia”,

Und wir sind in der Planung für die Projekte 2012. Für die untenstehenden Projekte suchen wir noch aktive, unternehmens- und abenteuerlustige Sondengeher. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus wollen wir diesmal den Winter nutzen und schon langfristig die Zusammenarbeit planen und organisieren.

Für die Teilnahme an einzelnen Projekten genügt es eine Mail zuzusenden und sich für ein Projekt anzumelden. Bitte informiert uns darin ein wenig über euch: Suchgerät, bisherige Suchschwerpunkte und Erfahrungen, Ausrüstung, sonstige Hobbys, Fähigkeiten und Begabungen, usw. Bei der Steinriegelparty im April lernen wir uns gegenseitig kennen und besprechen die Vorgehensweise in der Suchsaison 2012. Einzige Ausnahme bildet das Projekt 4, dort werden wir uns mit den einzelnen Teilnehmern gesondert zusammensetzen.

Im Mai 2012 laden wir alle Interessenten zu einem grossen Kennen lernen, einer “Steinriegelgoldparty” an den Walchensee ein und werden dort den Spuren der Verbringer auf der Steinriegeltour folgen. Das gibt uns allen die Gelegenheit sich zu beschnuppern, Gemeinsamkeiten  zu finden viele interessante Infos über das “Reichsbankgold” zu hören und natürlich eine eine Menge Spass zu haben. Die Termine findet ihr hier:

Projekt 1: Gletschersuche

Herbst 2011 erhalten wir eine Mail der Universität Zürich. In der Schweiz wird unsere Gletschersuche (siehe Eingangsseite) interessiert beobachtet, denn die Universität beschäftigt sich mit dem Abschmelzen der Gletscher und den austauenden Relikten. Für die Schweiz mit ihren vielen Gletschern natürlich ein Zukunftstehema.

Bald ist die Basis für die weitere Zusammenarbeit gefunden. Mitte September 2012 wird es eine gemeinsame Suchexpedition zum Höllentalgletscher geben und eine Auswertung der Funde. Für dieses Suchcamp suchen wir noch glazial Interessierte, die eine Woche am Berg in Zelten verbringen möchten. Die Bayerische Zugspitzbahn unterstützt diese Aktion und ein Fernsehsender hat schon Interesse für die Übertragung angemeldet. Wer sich dafür interessiert bitte Kontakt mit uns unter der Mailadresse aufnehmen.

Im einzelnen:

Je nach Wetter werden wir in der schneefreien Zeit um den 16.09.2012 herum ein mehrtägiges Camp am Rande des Gletschers einrichten. Übernachtet wird in Zelten auf ca. 2.500 Meter Höhe und wir bergen und untersuchen die ausgeaperten Relikte in Seilschaften. Ebenfalls werden wir versuchen entlang des Gletscherbaches in den Gletscher einzudringen. Auch dokumentieren wir Ausmass und Mächtigkeit des Eises.

Voraussetzung ist bergsteigerische Erfahrung und die entsprechende Ausrüstung. (Kletterausrüstung)

Mehr Infos gibt es per Mail Juli. Übernachtungen in GAP können kostengünstig organisiert werden. Anmeldungen bitte per Mail an fff.

Projekt 2: Flugzeugsuche

Eine interessante Geschichte ereignete sich Ende des zweiten Weltkrieges. Ein am Chiemsee stationierter Pilot entschloss sich nach Augsburg mit seinem Fieseler Storch durchzuschlagen. In den bayerischen Bergen erlitt er einen Motorschaden und musste notlanden. Der Fieseler Storch blieb dort liegen und der Gitterrahmen des Flugzeugs war bis vor einigen Jahren noch sichtbar.

Wir haben 2010 einen kurzen Location Check durchgeführt aber ausser einer Anwurfkurbel bislang nichts gefunden. Deshalb würden wir im  Juli 2012 ein Suchcamp veranstalten. Ein weiteres Schmankerl ist ein abgebrannte Hütte in der Umgebung. Ein kurzes angraben auf unserem Location Check ergab einige Ausrüstungsgegenstände der Wehrmacht und einen Essensbehälter. Dort scheint noch mehr auf uns zu warten.

Projekt 3: Die Römerstrasse

Im Laufe des Jahres 2011 hat uns das Landesdenkmalamt mit einem ungewöhnlichen Vorschlag überrascht. Nachdem wir die Karrgeleisstrasse nach Wamberg vorbildliche vermessen und dokumentiert haben wünscht sich das LDA eine genaue Dokumentation der durch den Landkreis führenden Römerstrasse. Dabei sollen die vorliegenden Informationen über den Verlauf der “Via Raetia” von Eberl aus dem Jahr 1928 aktualisiert  werden, der Verlauf über GPS erfasst werden und die fehlenden Strassenstücke über eine Luftbildauswertung bestimmt werden. Über den Sommer findet dann die archäologische Feldarbeit statt, im Winter 2012 werden die erfassten Daten ausgewertet und dem LDA zur Verfügung gestellt.

Wer gerne, bei diesem heimathistorischen Projekt dabei wäre, den bitten wir sich für dieses Projekt anzumelden.  Detailinfos gibt es per Mail  ab Ende Februar für die Teilnehmer. Übernachtungen in GAP können kostengünstig organisiert werden.

Projekt 4: Suchwochenenden Reichsbankgold

Im Jahr 2000 fand eine grosse Suchexpedition nach den Resten des Reichsbankgoldes statt. Infos darüber findet ihr hier: http://www.treasure-hunter.org/html/modules.php?name=News&file=print&sid=135

Über ein Interview das wir im Sommer 2009 geführt haben hat sich ein neuer Suchansatz ergeben. Das Suchgebiet würden wir gerne ab Mai 2012 absuchen. Dabei kommen Tiefensonden und evtl., je nach Geländestruktur und Bewuchs, Grossflächensonden zum Einsatz. Bodenradarsysteme wie damals eingesetzt, haben in der Hohlraumreichen Bodenstruktur des Karstes im Estergebirge wenig Sinn.

Um eine leistungsfähige Suchbasis zu bilden schaffen wir ein operatives Team mit 7 Suchern. Sechs stehen bereits fest, einen aktiven Sucher benötigen wir noch. Wir sollten uns vorher bei einigen Suchtouren oder auf der Steinriegelparty am (Termin wird noch bekanntgegeben) kennen lernen und eine Vertrauensbasis schaffen. Darüber hinaus sollte Sucherfahrung und natürlich eine leistungsfähige Sonde vorhanden sein. Das Suchgebiet ist wandertechnisch anspruchsvoll, eine Bergwanderaustattung ist ein Muss. Kondition und Trittsicherheit Voraussetzung. Sinnvollerweise sollten die Teilnehmer aus Bayern sein um auch Folgeaktionen kurzfristig zu ermöglichen. Die Aktion beinhaltet mindestens zwei Übernachtungen in der Nähe des Suchgebietes in Zelten und die Schaffung einer Versorgungsinfrastruktur. Über eine Fundteilungsvereinbarung werden evtl.  Funde anteilig verteilt. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit werden weitere Projekte über diese Kerngruppe abgewickelt.

Wer gerne bei diesem ungewöhnlichen Suchprojekten dabei wäre und sich langfristig in eine Suchgruppe einbringen möchte den bitten wir sich für dieses Projekt anzumelden. Ab der Schneeschmelze 2012 werden wir uns bei einigen verschiedenen Einsätzen näher kennenlernen. Übernachtungen in GAP können kostengünstig organisiert werden.

Projekt 5: Externe Projekte und Auftragssuchen

Im Laufe des Jahres 2011 haben sich 14 Personen oder Gruppen an uns gewandt um eine Zusammenarbeit für ein bestimmtes Projekt zu beginnen. Vier Projekte, neben vier Auftragssuchen, erschienen uns fundiert und interessant sodass wir uns entschieden haben diese weiterzuverfolgen. Für die Beurteilung, Planung und Abwicklung weiterer externer Projekte suchen wir ein Team. Dieses übernimmt die Auswertung der Anfragen, recherchiert zu den Hintergründen und überplant die Operationen. Da die meisten Einsätze erfolgshonoriert sind spielt die Erfolgsbeurteilung und die kostenoptimale Einsatzplanung eine grosse Rolle. Auch werden durch das Team die Auftragssuchen koordiniert. Ein persönliches Kennenlernen in GAP wird organisiert.

Wer gerne bei ungewöhnlichen Suchprojekten dabei wäre, den bitten wir sich für dieses Projekt anzumelden.  Übernachtungen in GAP können kostengünstig organisiert werden.